Fehler bei der Unternehmensnachfolge

Wie man den Wert eines Unternehmens durch Zögern und Planlosigkeit verbrennt..

In diesem Teil unserer Artikel-Reihe zur Unternehmens-Nachfolge werfen wir einen Blick auf die Hauptfehler, die man machen kann.

Sind Ihnen folgende Aussagen gänzlich fremd oder haben Sie diese (vielleicht) schon irgendwann einmal gehört:

Die Aussagen sind einer Veröffentlichung der „Welt am Sonntag“ aus dem Juli 1999 entnommen!! Hat sich seither wohl wesentliches in der Einstellung der übertragenden Generation geändert?

Ziel und Zweck der Unternehmensnachfolgeplanung

Während Unternehmer in erster Linie mit unterschiedlichsten Fragestellungen im Tagesgeschäft konfrontiert werden, wird nach unserer Beobachtung viel zu spät qualifiziert und konkret über die Unternehmensnachfolge nachgedacht. Hauptproblemstellung dürfte wohl die Komplexität des Themas sein, da dies ja wohl nicht zum Haupttagesgeschäft gehört und man sein Unternehmen wohl nur einmal veräußern wird. Zum anderen spielen aber auch sehr persönliche, emotionale Beweggründe eine Hauptrolle für die Verdrängung dieses Themas.

Das Ziel muss lauten:

Zu langes Festhalten ohne wirkliche offene Kommunikation und Berücksichtigung von Neigungen und Qualifikationen, gerade bei familieninternen Übertagungen, verzögern häufig unnötig den Übergabeprozess.

Die Folgen davon sind meist:

Häufig dauert der Prozess zu lange, da er nicht professionell betrieben wird. Das hat gravierende Entwicklungen zur Folge. Wir haben schon häufig erlebt, dass ein Unternehmen mehrfach am Markt angeboten wird. Dies geschieht, weil immer wieder nur „lose“ Gespräche, oftmals mit unterschiedlichen Kandidaten geführt werden. Dadurch wird das Unternehmen „in der Gerüchteküche verbrannt“. Als ganz klare Folge sinkt dadurch der Wert des Unternehmens.

Die Richtung und Vorgehensweise lautet klar und konsequent:

Sind diese Punkte schon einmal verinnerlicht, so wird spürbares Bewusstsein für die Bedeutung der konsequenten Durchführung des Vorhabens geschaffen.

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